die unglaubliche geschichte des herrn topowski

Herr Topowski zeigt seine Urlaubsfotos: Am Strand

Hier sehen Sie den Strand. Ganz schön groß, insofern ein wunderbarer Stadtstrand. Viel los ist nicht. Wegen des Regens. Ich war vorher sehr unentschieden, ob ich es einmal mit Baden probieren sollte. Man hört nicht viel Gutes über das Meer. Mir ist es ehrlich gesagt zu gewaltig, wobei mich die Lautstärke noch am wenigsten stört. Wenn man jahrelang mit Druckluftgeräten zu schaffen hatte… Wie bitte? Eben. Was mir am Meer besonders mißfällt, sind die Unterschiede zwischen Ebbe und Flut. Am Abend zieht es sich so weit zurück, als hasse es die gesamte Menschheit, und am Morgen schwappt es beinahe ins Hotelbett. Das ist mir zu launisch und vor allem zu privat. Und dann weiß man nicht, was sich darin verbirgt. Bei Ebbe läßt es bizarre Dinge und Wesen zurück, welche den Mut, ein Bad zu nehmen, nicht gerade steigern. Ich habe mir dann gesagt, so oft ist man nicht am Meer, für mich ist es erst das zweite Mal. Sehen Sie den roten Fleck dort im Wasser leuchten. Ja, das Bild ist ziemlich verschwommen. Der rote Fleck im Wasser, das bin ich. Das Rot stammt von meiner Regenkleidung, ein englisches Fabrikat. Ich war sehr froh, sie dabeizuhaben. Sogar beim Schwimmen hat sie mich trocken gehalten.

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