die unglaubliche geschichte des herrn topowski

Herr Topowski zeigt seine Urlaubsfotos: Die Herren laden ihre Handys auf

Hier bin ich einmal nicht zu sehen. Stattdessen sehen Sie ein Kunstwerk. Ich habe großen Respekt vor Künstlern, Literaten, solchen Leuten. Den Namen des Malers habe ich vergessen, dafür habe ich mir den Titel des Bildes umso besser behalten: „Die Herren laden ihre Handys auf“. Das Bild hängt im Hauptbahnhof und seit ich es dort» » »

Kohle (5)

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Herr Topowski zeigt seine Urlaubsfotos: Minigolf (2)

Hier sehen Sie mich nochmal auf dem Minigolfplatz, das ist jetzt die Gastronomie. Ich gebe zu, das Bild ist etwas unscharf. Der Sturm muß die Kamera genau in dem Moment erfaßt haben, als der Selbstauslöser losging. An dieser Bude habe ich zum Abschluß meiner Runde eine Portion aufgeweichter Fritten gegessen, genau wie es die Engländer» » »

Herr Topowski zeigt seine Urlaubsfotos: Minigolf

Hier sehen Sie mich beim Minigolf. Ja, der da bin ich, unter der Kapuze. Ist sonst noch jemand auf dem Bild? Na eben! Ganz richtig, es regnet. Besser gesagt, es regnet stark. Es plästert geradezu abartig. Im Grunde kein Minigolfwetter. Bitte was? Ja, ja, ganz richtig, das Einzelspiel hat beim Minigolf durchaus etwas Tristes. Viele» » »

Vogelsprache

Manchmal kreidet man mir meine abwesende Haltung an. Ich könnte darauf antworten, daß ich woanders bin. Wo würde ich denn gebraucht? Die Menschen, die uns lieben, piesacken uns hartnäckig, bis sie endlich Antwort erhalten. Aber hören sie dieser Antwort auch wirklich zu, oder vielmehr nur dem Rauschen, das sie in ihren Ohren macht. Sie brauchen» » »

Herr Topowski zeigt seine Urlaubsfotos: Die Gebäude

Hier sehen Sie mich mit Batisse und Zabelle, dem Fischer und seiner Frau, vor den „Gebäuden“. Batisse und Zabelle sind natürlich nicht echt, trotzdem mag ich die beiden. Wie bitte? Zabelle wirkt unzufrieden? Aber nein, schauen Sie sich das Paar nur in Ruhe an, der Fischeralltag schlaucht, soviel steht fest, aber sie sind ja nicht» » »

Los-en-Gohellegeles

Am Ortsrand, am Rande einer schlichten Wohnsiedlung, wo der Ort in den Acker übergeht, finde ich, verdeckt von Gestrüpp, sozusagen mitten im Gebüsch, eine Infosäule. Vernachlässigt steht sie da, hüfthoch, technisch hochgerüstet, eine in der Landschaft verlorene Erzählerin. Sie weiß alles über die Geschichte der artesischen Landwirtschaft. Dies sei Rote Beete-Boden. Rote Beete, Rote Beete.» » »

Kohle (4)

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Eine schneegelbe Winternacht

Das schummernde Licht. Aus dem nächtlichen Winter gehauenes Gelb. Der Schnee fällt durch ein kosmisches Sieb, strebt schwerelos zur Mitte zwischen Himmel und Erde, driftet in Böen von dort fort und punktiert schließlich mein Gesicht. Das Knirschen meiner Sohlen auf dem Schneebelag. Unter dem Schneebelag verschiebt sich in kleinen Erdrutschen der Grund. Tentakelnde Pappeln schwanken» » »

Kohle (3)

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